Mittwoch, 28. September 2011

Schleifen als neues Modeaccessoires

Schleifen – Ein neuer Trend bei Accessoires?

Wer Schleifen mit Omas Rüschenbluse in Verbindung bringt liegt modisch im Moment meilenweit neben der Spur. Als Schmuck im Haar, Eyecatcher im Nacken oder Accessoire am Schuh: Schleifen passen überall hin und so wurden in letzter Zeit auch zahlreiche Stars damit in zahlreichen Varianten gesichtet.
So war an Gwyneth Paltrow dieser Trend kürzlich wirklich nicht zu übersehen: Eine Schleife im Maxistil krönte die Nackenpartie ihres beeindruckenden Kleides und stellten so ein sehr romantisches Gesamtbild sicher.

Die Sängerin Aria Crescendo peppte ein ansonsten eher schlichtes weißes Stufenkleid mit einer hochangesetzten Schleife als Gürtel optisch um einige Stufen auf. Passend zur Schleife rundeten Nagellack, Ohrringe und Clutch das Bild Ton in Ton ab.
Emma Roberts setzte mit einer Schleife auf Taillenhöhe auf das richtige Pferd und betonte damit ihre wundervolle zierliche Mittelpartie.
Giselle Bündchen lässt es knallen und setzt mit einer quitsch-pinken Schleife einen kräftigen Akzent auf ihrem sonst eher unauffälligem silbernen Kleid.
Selbst Herzogin Catherine Mountbatten-Windsor zieht beim Schleifen Trend mit. Und da es bei ihr immer einen Tick eleganter sein kann hat sie sich einen wunderschönen blauen Hut ausgesucht der mit einer Schleife dekoriert ist.
Bei Lindsay Lohon waren nicht nur die in einem aufregendem grün lackierten Zehennägel ein absoluter Hingucker! Auch die wahnsinns Absätze an ihren Peep-Toes und die niedlichen Schleifen machen einiges her.
Und auch Paris Hilton hat die Zeichen der Zeit erkannt. In der Kombi mit einer beigen Lackschleife sehen sogar ihre Glitzer High Heels richtig gut aus.

Mein persönlicher Favorit sind Anstecker- und Broschen-Schleifen die man nach Lust und Laune an Mäntel und Handtaschen heften kann.

Freitag, 16. September 2011

Meine Handtaschensucht

Ja, ich gebe es zu: ich fröhne einer (gottseidank gesellschaftlich akzeptierten) Sucht: Handtaschen.
Ich verstehe gar nicht wie Männer ohne auskommen und ehrlich gesagt tun sie mir da auch richtig leid. Geldbörse, Schlüssel, Handy, Taschentücher, Handcreme, Lektüre, Wasserflasche, Kaugummi, Snack, Taschenmesser und Blasenpflaster bekommt man noch nicht mal in der ausgebeultesten Jeanshosentasche untergebracht.
Aber ich gebe zu: rein vom praktischen Aspekt würde wahrscheinlich eine reichen. Schwarz passt, wenn man nicht gerade riesige rosa Totenköpfe drauf hat, zu allem. Funktioniert beim berühmten "Kleinen Schwarzen" ja auch. Die Theorie ist schön und gut, erklärt aber nicht warum ich gerade 14 Taschen im Schrank und eine neben dem Schreibtisch stehen habe.
Ich denke es gibt mehrere Gründe für den Sammelwahn:

  1. Die Handtasche ist ein Stück Heimat zum mitnehmen. Sie hat Platz für alles wichtige an offiziellen Must-Haves (Führerschein, Ausweise, etc) sowie ausreichend Raum für die emotionalen Dinge im Leben von denen wir gerne begleitet werden möchten. Die berühmte Architektin Zaha Hadid fasste das mal ganz markant in einem Satz zusammen: Um ein Hotelzimmer wohnlich zu machen würde sie einfach ihre Handtasche mitnehmen.
  2. Man ist immer auf der Suche nach DER perfekten Tasche. Und wenn man ein besseres Modell im Laden sieht nimmt man es halt mit wenn es das Potential dazu hat einen glücklich zu machen.
  3. Für verschiedene Lebensabschnitte oder Gelegenheiten braucht es einfach verschiedene Taschen. Schließlich gibt man mit den Accessoires auch ein Statement ab! Und die Wahrscheinlichkeit das sich dieses Statement mit Zeit und Örtlichkeit ändert ist sehr hoch. Die Selbstaussage in der Krabbelgruppe ist eine andere als die beim edlen Italiener, soviel ist sicher.

Trotz der zahlreichen Taschen, wobei ich gegen die durchschnittliche Italienerin mit 20-60 Stück echt abstinke, gehöre ich eher zum monogamen Typ Taschenträgerin. Ich habe ein Lieblingsmodell das mich durch den Alltag begleitet. Sie erinnert mich an mein erstes Auto: handlich, schwarz und es ist absolut erstaunlich was man da alles reinpacken kann. Meine anderen Taschen führe ich seltener aus: zu besonderen Gelegenheiten (Hochzeiten, Beerdigungen, Wandertouren) oder wenn ich dann doch mal mehr Stauraum brauche.
Eines fehlt mir aber wirklich zu meinem Glück: Der Handtaschen Zaubertrick von Hermine Granger. Alleine die Vorstellung was man dann noch mehr an Sachen mitnehmen könnte für die unkalkulierbaren Unwägbarkeiten des Alltags.... ^^